CD- Rezensionen Time Trial!

Heiterkeit und schräge Sounds

Ohne 4 gespielt drei – Das saarländische Experimentaltrio steigert sich mit dem neuen Album „Time Trial“

„In Jazzkreisen ist es längst bekannt: Hinter dem kuriosen Nenner Ohne 4 gespielt drei verbergen sich Katrin Scherer (Saxofone), Sven Decker (Tenorsaxofon, Bassklarinette) und Bernd Oezsevim (Schlagzeug).

In konstanter Regelmäßigkeit veröffentlicht das 2003 formierte Experimentaltrio Alben. Dass diese keinesfalls Gefahr laufen, zu Routineübungen zu verkommen, unterstreicht die dritte CD „Time Trial“ (Green Deer Music). Im Gegenteil: Unter heiteren Überschriften wie „Wolpertinger“ und „Früher war mehr Lametta“ (Zitat nach Loriots Opa Hoppenstedt) fahren die aus dem Saarland stammenden Folkwang-Absolventen wieder nach allen Regeln der Kunst funkige Grooves und bebopige Bläserläufe gegen die Wand. Außerdem ergehen sie sich in knatternden Staccati, bauen unorthodoxe Instrumente (unter anderem eine Melodica) ein und erschaffen schräge Soundkollagen. Ohne an Frische und Überraschungswert einzubüßen, wirkt der „Ohne 4 gespielt drei“-Newjazz heute freilich konzentrierter und kommt immer zwingender auf den Punkt.“ uhr

(Stefan Uhrmacher, SZ  Januar 2012)

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„Beweglich, behände, bissfest: Was Katrin Scherer, Sven Decker und Bernd Oezsevim an Saxophonen, Klarinetten und Schlagzeug auf ihrer dritten CD nach „Debut“ und „A40“ bieten, verdichtet den bisherigen Ansatz noch einmal zugunsten kompakter, durchdachter, dabei sehr lebendig ineinander verschachtelter Linienführung, variabler Ausgestaltung der Kompositionen in differenzierter Improvisationskunst und überaus transparenter Klanglichkeit. In einerseits streng durchgespielter Notation, andererseits kreative Freiheit weidlich auskostender Entdeckerfreude setzen die Drei in unmittelbar auf den Punkt kommendem, zupackendem Sound ein erneut spannendes Signal, wie erfrischend zeitgenössischer Jazz mit Köpfchen alle möglichen Allüren einfach so davon blasen kann.“

(Tobias Böcker, Jazzpodium April 2012)

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„… In den zehn erneut von Scherer und Decker geschriebenen Stücken zeigt sich auch eine Reduktion auf das Wesentliche: Man ist weg von der Elektronik und konzentriert sich jetzt auf die Klangfarben der „analogen“ Instrumente…“

„… Und obwohl die Originalkompositionen der beiden nichts von ihrer Sperrigkeit, Kompromisslosigkeit und Unkonventionalität verloren haben, sind die Improvisationsmusik und das Zusammenspiel der Drei noch näher dran am Spirit des Jazz…“

(Martin Laurentius, Jazzthing April/Mai 2012)

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Kreativität, die überzeugt

Ihre Musik gehört vielleicht zu jenen Schätzen, die nicht mit dem Blick auf größtmöglichen Publikumserfolg geschaffen werden. Immerhin hat man in der Mannheimer „Klapsmühl'“ entschieden, ihr Konzert wegen Publikumsmangel etwas zu verkürzen. Doch weder befinden sich der Saarländer Saxofonist Sven Decker und seine Holzbläser-Kollegin aus Köln, Katrin Scherer, in dieser Hinsicht in schlechter Gesellschaft -siehe andere Avantgardisten der Kunst -, noch spielen sie langweilige Musik. Im Gegenteil.

Etliche Stilwechsel

Zusammen mit dem sehr präzise und einfallsreich trommelnden Bernd Oezsevim aus Berlin spielt das Trio „Ohne 4 gespielt 3“ in jeder Hinsicht außergewöhnliche Musik. Und das ist positiv gemeint. Ob Metrenwechsel, Genre-Brüche, agogische Finessen oder ungewöhnliche Instrumentierungen – alle Eigenkompositionen sind für sich durchaus reizvoll. Dabei ist das Material, das sich mehrheitlich aus den Stücken der letzten CD „Time Trial“ zusammensetzt, nicht nur für den Hörer sehr anspruchsvoll. Mit mehrstimmig komponierten Themen, wie in „Up & Download“ von Decker oder in Scherers „Fenster zum Garten“, in dem ein Glockenspiel-Ostinato mit dem filigranen Perkussionsspiel Oezsevims gepaart wird, beeindruckt das Trio ebenso wie im Up-Tempo-Titelstück der CD mit etlichen Stilwechseln.

Gerade im Jazz, der so viele neue Entwicklungen hervorgebracht hat, kann man sich den Luxus populärer Seichtheit ohnehin nicht leisten. Dass „Ohne 4 gespielt 3“ nun mit ihrem neuen Konzept aus kammermusikalischer- und improvisierter Individualität erst ihr Publikum überzeugen müssen, ist der Preis für ihre Kreativität. Und davon hat das Trio viel im Gepäck. Ein kleiner Mangel liegt jedoch im fehlenden Bass. Zu höhenlastig kommt ihr magerer Sound manchmal aus den Lautsprechern. Und das liegt an der sehr sparsamen Instrumentierung. Kreativität darf manchmal auch etwas opulenter klingen.

(Andreas Ahlemann, Mannheimer Morgen, 31.03.2012)

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„ Manchmal glaubt man, Katrin Scherer und Sven Decker würden sich beim Spielen immer wieder selbst überraschen- wenn sie etwa in „Wolpertinger“ an Bariton- und Tenorsaxofon Haken schlagend umeinander wuseln. Kein Bass, kein Klavier- das ist immer noch das Alleinstellungsmerkmal des Trios mti dem schrägen Namen und bedeutet eine Menge Arbeit für Schlagzeuger Bernd Oezsevim, der den beiden Bläsern den Boden bereitet und immer zur Stelle ist, wenn es heißt, in eine neue Richtung zu abzubiegen oder einfach einen satten Groove zu zimmern.

Was da alles möglich ist, wird exemplarisch im Titeltrack deutlich: Altsaxofon und Bassklarinette ergeben fein aufeinander abgestimmte Kontraste, zwischendurch greift Decker jedoch zur Melodica, jenem Kinderinstrument, das mit seinem quäkendem Sound zum Schrecken vieler Elternpaare geworden ist, und führt das Stück so auf völlig neues Gelände.  Ein feines Swingschlagzeug lässt dagegen den „Husarenritt“ zu einem echten Ohrwurm werden. Decker und Scherer verstehen es, sich gegenseitig in Szene zu setzen, brauchen dafür aber auch den ständigen Austausch. „Früher war mehr Lametta“, hieß der Stoßseufzer von Opa Hoppenstedt, bei Ohne 4 gespielt drei ist es ein fein hingetupfter Hindernislauf aus sich gegenseitig überlagernden Rhythmen, bei dem man nie genau weiß, wo es melodisch als Nächstes hingehen soll.
Gerade das macht den Reiz dieser Band aus- und ein atmosphärisches Irrlicht wie „Fenster zum Garten“, bei dem aus einem einsam vor sich hin dengelnden Glockenspiel und gestrichenen Becken sich allmählich eine schüchterne Melodie erhebt, zeigt, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist.“

(Rolf Thomas, Jazzthetik Mai/ Juni 2012)
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By JERRY D’SOUZA, „All About Jazz“

Ohne 4 gespielt drei is a trio of improvisers active on the improvised jazz scene in Köln and Berlin. All three lived in the Ruhr area before saxophonists Katrin Scherer and Sven Decker moved to Köln, while drummer Bernd Oezsevim took up residence in Berlin. They make for perfect cohorts through an intuitive understanding that processes the inner workings of a composition for a satisfying resolution.
Scherer and Decker complement each other as they kindle a composition through a judicious balance of sound and silence. They make “The Move” on a melodic escarpment, with Scherer on baritone saxophone and Decker on tenor. The two saxophones forge a bright path underlined by a crisp beat set by Oezsevim. When the air dissipates, the two saxophonists get into some call-and-response before harkening back to the melody. Change is rife, as Decker uses his horn to add depth before exploding into free terrain all the while counterpointed by the baritone. Shape shifts but the body is compact and compelling.
The mood and tone are different on “Warteschleife,” a breathy, shimmering ode that unfurls in soft folds. This does not draw from the innate intensity that Scherer and Decker invest—the lines taut, yet filled with an indelible emotional presence. The tune is made all the more attractive thorough the varied hues with which Oezsevim textures the rhythm.
“Up & Download” is effervescent, the two horns dancing in unison, with long lines interspersed by short bursts. The greater thrust, and so the impact comes from the free-wheeling jaunts of Decker and Scherer, who use the glockenspiel to drop liquid notes into the once molten mix.
The trio is comfortable in both giving a theme its due and finding ways to add physical and spatial dimension. Invention thus becomes a rational exponent of composition giving their sound a certain attraction.
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Immer wieder gibt es junge Bands, die zwar die Regeln der Improvisation kennen und alle musikalischen Grundregeln, aber gerne ihren eigenen Weg gehen, nicht irgendwelchen Vorbildern nacheifern, um ja nicht die richtige kommerzielle Ebene zu verpassen. Ein solches Ensemble ist das Trio Ohne 4 gespielt drei, offensichtlich 3 Skat- Freunde: Katrin Scherer, Alt- und Baritonsaxophon und mehr, Sven Decker, Tenorsaxophon und Bassklarinette und Bernd Oezsevim, Schlagzeug.
Seit neun Jahren gibt es das schon in der Besetzung nicht alltägliche Trio. Etliche Jahre haben sie in Essen gelebt, studiert und gearbeitet. Nun hat es sie nach Köln gezogen und vor Kurzem haben sie ihre dritte CD veröffentlicht. Die kommerziellen Probleme, ein Label zu finden, haben sie elegant umschifft, in dem sie das eigene, Green Deer Music, gegründet haben.
Und die Musik?

Zunächst stößt man auf einen ziemlich aussergewöhnlichen Sound der beiden Saxophone, die sich durch höchst einfallsreiche Gesänge abwechseln. Die Saxophonstimmen sind für sich genommen natürlich nicht außerirdisch, aber in dem Zusammenwirken liegt das Besondere dieses Trios.
Der Schlagzeuger schafft im Hintergrund eine Basis, die große Bilder entstehen lässt.
Und gelegentlich darf er auch seine eigenen Gedanken ganz allein entwickeln und von sich geben.

Insgesamt ein schönes Erlebnis, einmal sehr gelungene nicht alltägliche Klänge zu erleben.

(Hans- Jürgen von Osterhausen,  Jazz-Zeitung , Juni/Juli/August 2012)


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„ Mit „A40“ hat Ohne 4 gespielt drei um die drei einstigen Folkwang – Studierenden Katrin Scherer (Saxofone, Melodika, Elektronik), Sven Decker (Saxofone, Klarinetten, Elektronik) und Bernd Oezsevim (Schlagzeug) eine Hommage an die das Ruhrgebiet von Ost nach West durchschneißende Autobahn Nr. 40 veröffentlicht.

Die zehn Tracks , alle von Scherer und Decker geschrieben, decken eine breite Palette aktueller Musik zwischen sperrigen Free- Experimenten und rauschhafter Melodik ab.
reif !“

(Martin Laurentius, Jazzthing April 2009)

„ Wer ohne vier spielt, muss Mut haben, jede Menge Trümpfe und Ideen, hellwach agieren und reagieren, wendig, gelenkig, immer an der Kante. Gar nicht ohne!

Katrin Scherer, as, bs, Melodica, Glockenspiel, electronics, Sven Decker, ts, bcl, cl, electronics, sowie Bernd Oezsevim, dr, perc, erfreuen auch auf ihrer zweiten Scheibe durch intelligente Musik mit Pfiff und Biss.

Keine Gimmicks, keine Vordergründigkeiten, sondern mitreißende Grooves und abwechslungsreiche Powerfahrten auf der Überholspur, manchmal schier halsbrecherische Wendemanöver auf der A40 (gemeint ist die Autobahn, die sich querbeet zwischen Duisburg und Dortmund wie Schimanski durch den Ruhrpott schlägt) : allemal spannend!“

(Tobias Böcker, Jazzpodium April 2009)

„  Eine Hommage an die Hauptschlagader des Ruhrgebiets“ stellt A40, die neue Scheibe des Jazz- Trios Ohne 4 gespielt drei dar.

Sven Decker, Katrin Scherer und Bernd Oezsevim starten zu einer musikalischen Autobahnfahrt und verbinden zeitgenössischen Jazz auf frische, unkonventionelle Weise mit Elektronik, Sampling und Improvisation. Mit Schlagzeug, Perkussion und Saxophonen schafft das bereits mehrfach honorierte Trio abwechslungsreiche Grooves und Kollagen, die den aktuellen Jazz repräsentieren und gleichzeitg in die Zukunft weisen.“

(coolibri, April 2009)

Ein höchst ungewöhnliches Projekt mit ebensolchem Namen. Wenn sich ein Ensemble „Ohne 4 gespielt drei“ tauft, was ist dann zu erwarten? Zum Beispiel Experimentaljazz. Mit viel Fantasie und detektivischem Gespür kann man an dem gemeinsamen Nenner auch schon einiges über die Besetzung erkunden. Etwa, dass es sich um ein Trio handelt, das auf etwas verzichtet.
Nun, Katrin Scherer (Saxofone, Elektronik), Sven Decker (Saxofone, Klarinetten, Elektronik) und Bernd Oeszevim (Schlagzeug, Percussion) kommen locker ohne Bass- und Harmoniestütze aus. Die Saarländer haben an der Folkwanghochschule in Essen studiert und dann dauerhaft im Ruhrpott ihre Zelte aufgeschlagen, um von dort aus international zu agieren.
Ihr aktuelles Album „A 40“ (Green Deer Music) ist eine Hommage an die neue Heimat, heißt so doch die berühmt-berüchtigte Hauptverkehrs-Schlagader jener Region. An Deutschlands größtes Industriegebiet erinnern denn auch einzelne Titelschöpfungen wie „Schimanski“, „Feinstaub“ und „Katernberg Katharsis“ (nach einem Stadtteil Essens). Musikalisch wird der aufgeschlossene Kenner mit zeitgenössischem Jazz in rauem Soundgewand und ausschließlich aus eigener Feder verwöhnt.
Erkennungszeichen von O4g3 sind die expressiven Bläserduette, mal komplex ausgetüftelt, mal improvisiert, wobei sich Konstruktion und Spontaneität trefflich ergänzen.
In Verbindung mit geschmackvoll eingesetzter Elektronik inklusive Samples wachsen originelle Musikcollagen, die bei aller kniffligen Verquertheit durch Emotionalität und Groove ansprechen.
(Stefan Uhrmacher, Saarbrücker Zeitung, April 2009)

Frisch

Ihr Name kommt vom Skat, doch diese drei spielen Jazz, und der Name unterstreicht die abenteuerliche Besetzung: zwei Holzbläser, ein Drummer, ein wenig Elektronik.Kein Bass, kein Harmonieinstrument. Katrin Scherer und Sven Decker leiten mehrere Bands sowie ein Label im Ruhrgebiet; die zweite Scheibe ihres Trios widmen sie der Hauptverkehrs(stau)ader der Region.

Hektisch, quirlig und hibbelig klingt ihre Musik.Die Absolventen der Folkwang- Hochschule Essen schreiben vertrackte, collagenartige Stücke, frech, schräg und voller Brüche.

Ein schönes Beispiel für die junge Jazzszene Ruhr.

(Dr. Berthold Klostermann, Fono Forum Juni 2009)

Auszüge aus dem Jazzthetik– Bericht der Juni- Ausgabe von Rolf Thomas:

„… das Album ist eine Tour de Force durch ein Universum voller Klänge, Grooves und Collagen, die den Hörer nur selten Atem holen lässt. Das bereits erwähnte „Feinstaub“ nimmt durch seine suggestive Atmosphäre für sich ein, was für eine hervorragende Baritonsaxofonistin Katrin Scherer ist, kann man am besten im lapidar betitelten „FAQ“ hören, und beim nervösen „Dance of a Hypochonder“ umspielen sich die beiden Saxofonlinien tumultös…“

„… nach dem erscheinen von Debut gab´s nicht nur eine Auszeichnung von jazzwerkruhr, sondern auch eine Einladung zum internat. Festival für zeitgenössische Musik Interzone in Serbien und zum Trytone Festival in Amsterdam. Das ungewöhnliche Konzept von O4g3 wird also längst auch international wahrgenommen.
Ein Effekt, der mit A40 noch mehr in Fahrt kommen sollte…“

(Das komplette Interview zu A40 lesen Sie bitte in der Jazzthetik vom Juni 2009!)

„A40: Stau gerät zum vergnügten Staunen

Stau und „A40“ gehören zusammen. Nun hätte bei der Präsentation gleichnamiger CD der Essener Jazzformation „Ohne 4 gespielt drei“ im Katakombentheater wohl niemand größeres Verkehrsaufkommen erwartet. Statt Stau überraschtes Staunen- wurde die Handvoll heimischer Jazzfans doch tatsächlich von einer Schar auswärtiger Ruhrgebietsbesucher verdoppelt. Und die erlebten eine spannende Hommage an die ständig verstopfte Hauptschlagader des Reviers in lustvollen Geplänkeln zwischen Alt- und Baritonsaxophon (Katrin Scherer), Schlagzeug (Bernd Oezsevim) sowie Klarinette und Tenorsax (Sven Decker), gelegentlich angehübscht mit diskret- zweckdienlichen Electronics der beiden Bläser. Kein tumbes Stop & Go, sondern hinreißend sensibler Fluss packend ausgestalteter Ideen, die sich Katrin Scherer und Sven Decker klug aufteilten.
Ganz ohne Furcht vor Überholmanövern oder Karambolagen, verknüpften sie wilde Impro- Künste mit schönen Melodien zum stimmigen Gesamtbild. Bernd Oezsevim gab bei dieser mal hektischen, mal ruhigen Reise den gefühlvollen Tempomaten:
Faszinierend, wie elegant dieser Drummer von groovigen Rhythmen in freie Strukturen und zurück wechselte, ohne je das Ziel holder Dreieinigkeit aus dem Blick zu verlieren.
Klarer Fall nach tollem Auftritt: Mit „A40“ (www.greendeermusic.de) gerät der nächste Stau zum vergnügten Staunen.

(Sven Thielmann, WAZ, 8. Juni 2009)

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